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Erfolgreich gründen in der Schweiz: Was Sie beachten sollten

Aktualisiert: 15. März

Die Gründung eines Unternehmens stellt zweifellos eine faszinierende und bereichernde Erfahrung dar. Die Schweiz erweist sich nicht nur durch ihre stabile Wirtschaft, sondern auch durch eine effiziente Verwaltung und eine steuerlich attraktive Umgebung als optimale Kulisse für unternehmerische Vorhaben. Dennoch bedarf es einiger wesentlicher Überlegungen, um sicherzustellen, dass Ihr Gründungsvorhaben reibungslos vonstattengeht. In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen einige zentrale Aspekte vorstellen, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen.


Ein Mann der auf ein Blatt schreibt

Rechtsform wählen:

Bevor man mit der Gründung beginnt, muss man die geeignete Rechtsform für sein Unternehmen wählen. In der Schweiz stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Die Wahl hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Anzahl beteiligter Personen, der Grösse des Unternehmens, der Haftung oder den steuerlichen Aspekten.


Mehr zum Thema Rechtsformen in unseren nächsten Blogbeiträgen:


Geschäftsplan erstellen:

Ein solider Geschäftsplan ist entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Er sollte nicht nur die Geschäftsidee und -ziele klar definieren, sondern auch finanzielle Prognosen, Marketingstrategien und potenzielle Risiken umfassen. Dieser Plan dient nicht nur als Leitfaden für die Gründer und Gründerinnen, sondern ist auch bei Finanzinstituten wie Banken und potenziellen Investoren und Investorinnen von Bedeutung.


Unternehmensnamen und -sitz festlegen:

Es muss ein einzigartiger  und aussagekräftiger Name sein, der zu Ihrem Unternehmen passt. Überprüfen Sie die Verfügbarkeit des Namens beim Handelsregisteramt. Der Unternehmenssitz kann einen Einfluss auf die steuerliche Situation haben, daher ist sorgfältig zu überprüfen, wo das Unternehmen angesiedelt sein soll.


Eintragung im Handelsregister:

Die offizielle Eintragung des Unternehmens im Handelsregister ist bei gewissen Rechtsformen ein notwendiger Schritt. Achten Sie darauf, alle erforderlichen Unterlagen korrekt einzureichen, um Verzögerungen zu vermeiden.


Steuern verstehen:

Informieren Sie sich über die steuerlichen Bestimmungen der Gemeinde Ihres Unternehmenssitz und halten Sie sich an die Vorschriften. Eine professionelle steuerliche Beratung ist oft ratsam, um Fehler zu vermeiden.

 

Sozialversicherungen und andere Versicherungen:

Arbeitgebende müssen Sie sich um die Sozialversicherungen Ihrer Mitarbeitenden kümmern. Das schliesst die obligatorische AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) und andere Versicherungen (bspw. Haftpflichtversicherung, Betriebsunterbrechungsversicherung und Krankenversicherung) mit ein. Informieren Sie sich über die Verpflichtungen und Fristen, um Bussen zu vermeiden.


Arbeitsrechtliche Bestimmungen beachten:

Die Schweiz hat klare arbeitsrechtliche Vorschriften. Beachten Sie diese, wenn Sie Mitarbeitende einstellen, um rechtliche Konflikte zu vermeiden. Dazu gehören unter anderem Arbeitsverträge, Arbeitszeiten und Kündigungsfristen.


Netzwerken und lokale Unterstützung suchen:

Knüpfen Sie Kontakte mit anderen Unternehmern, Branchenverbänden und lokalen Behörden. Dies kann nicht nur bei der Akquise von Kunden helfen, sondern auch wertvolle Unterstützung und Ressourcen bieten.

 

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz erfordert sorgfältige Planung und Umsetzung. Indem Sie diese Aspekte berücksichtigen und professionelle Beratung in Anspruch nehmen, können Sie die Weichen für den Erfolg Ihres Unternehmens in der Schweiz stellen. Viel Erfolg auf Ihrer unternehmerischen Reise!


Haben Sie Fragen zum Thema oder möchten Sie mehr darüber erfahren? Kontaktieren Sie uns unverbindlich für einen Termin.

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